Laufen macht Spaß – außer die Laufschuhe drücken, denn dann wird jeder Schritt zur Qual. Wenn der Laufschuh nicht zu klein oder zu groß ist und beim Kauf auf einen richtigen Sitz geachtet wurde, dann kann einer der Gründe für Druckstellen während dem Laufen auch in einer falschen Schnürung der Schuhe liegen. Egal ob Schuhband-Stopper verwendet werden oder der klassische Doppelknoten zum Einsatz kommt, die Schnürung ist ein wichtiger Teil des Laufschuhs und hat eine direkte Auswirkung auf die Stabilität des Fußes und damit auf eventuelle Druckstellen.

Druck auf Fußrücken vermeiden
Wenn die Laufschuhe zu fest geschnürt sind, vermitteln sie zunächst das Gefühl von Halt. Nach ein paar Kilometern schwellen die Füße aber durch die Belastung stark an und der vermeintliche gute Halt wird zu einem Dauerdruck auf den Rist. Damit wird die Durchblutung behindert oder durch einen Druck auf die Nerven starke Schmerzen erzeugt. Eine leichtere Schnürung, das Auslassen von einzelnen Querschnürungen oder das Weglassen des Überkreuzens kann hier Abhilfe schaffen. Ebenso kann das oberste Loch nicht mehr genutzt und so der Druck vermindert werden. Auch günstige Asics Laufschuhe für Herren können auf diese Art bequem verändert werden.

Blaue Zehennägel verhindern
Während eines Laufes wird auf die Zehen viel Druck ausgeübt. Wer zu blauen Zehennägel neigt oder zu Druckstellen an den Zehen, der kann durch eine andere Schnürart seines Laufschuhs Abhilfe schaffen. Dazu einen der Schnürsenkel von der untersten Querung zum obersten Loch ziehen und das andere Ende durch alle Schuhöffnungen führen. So wird das Obermaterial des Schuhs nach oben gezogen und die Zehen haben mehr Raum.

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